Wer am Morgen mit Rückenschmerzen aufwacht, liegt vielleicht auf einer schlechten oder zu alten Matratze. Die durchschnittliche Haltbarkeit einer Matratze beträgt zehn Jahre.

Danach ist die Matratze durchgelegen und die Stützkraft ist für immer verloren. Abhängig von der Haltbarkeit spielen auch andere Faktoren eine wichtige Rolle. Wenn der Bezug der Matratze nicht abnehmbar ist, empfiehlt es sich – aus hygienischen Gründen – die Matratze auszutauschen.

Wie oft sollte die Matratze gewechselt werden?

Der TÜV rät dazu, alle acht Jahre die Matratze zu wechseln. Bei günstigeren Matratzen ist es ratsam, sich ein Wechsel früher zu überlegen. Hochwertige Matratze haben eine längere Haltbarkeit und können bei guter Pflege bis zu vierzehn Jahre halten. Bestimmte Schaumstoffe, vor allem Latex, neigt nach einer bestimmten Zeit dazu zu bröseln und sollte in diesem Fall getauscht werden.

Daran erkennt man, ob eine Matratze gewechselt werden muss

Hat eine Matratze die maximale Haltbarkeit von zehn Jahren überschritten, wird es Zeit, diese zu wechseln. Sollte die Matratze schon davor Defizite in der Qualität aufweisen, sollte sie vorzeitig getauscht werden – das Alter der Matratze spielt dann keine Rolle mehr. Sollten sich zum Beispiel bereits Liegekuhlen gebildet haben, kann der Körper nicht mehr ausreichend gestützt werden.

Darüber hinaus ist es empfehlenswert, wenn die Matratze getauscht wird, sobald der Liegekomfort nachlässt und man in der Nacht nicht mehr richtig durchschlafen kann. Mangelnde Betthygiene, unangenehmer Geruch und starke Beschmutzungen können ebenfalls einen Austausch erforderlich machen.

Warum verschmutzen die Matratzen eigentlich so schnell?

In jeder Nacht verliert der Mensch einen halben Liter Schweiß – das ist ein vollkommen natürlicher Prozess. Umso höher die Temperatur im Raum ist, desto mehr Kühlung wird durch die Absonderung von Schweiß benötigt. Wird die Matratze unzureichend belüftet, kann sich zu viel Feuchtigkeit sammeln und im schlimmsten Fall kann sich sogar Schimmel bilden.

Darüber hinaus setzen sich in der Nacht unzählige Hautschuppen, Hausstaub und Ausscheidungen von Hausstaubmilben in der Matratze ab, was die Oberfläche verschmutzt und diese können sogar in den Kern eindringen.

Waschbarer Matratzenbezug

So gut wie jede Matratze hat inzwischen einen abnehmbaren Bezug, welcher sich in der Waschmaschine waschen lässt. Bereits beim Kauf sollte man darauf achten, dass sich dieser ohne Probleme mit wenigen Handgriffen abnehmen lässt. Besonders sinnvoll sind geteilte Bezüge, da dann jede Hälfte einzeln gewaschen werden kann.

Allerdings muss man hier achtsam sein, da der Bezug nicht beliebig oft gewaschen werden kann. Abhängig von der Qualität übersteht der Bezug nur fünf bis zehn Wäschen und muss anschließend getauscht werden. Daher empfiehlt es sich, einen waschbaren Bezug aus hygienischen Gründen nach fünf Jahren zu tauschen.

Diese Tipps können die Haltbarkeit der Matratze deutlich steigern

Alle vier bis acht Wochen sollte die Matratze gedreht bzw. gewendet werden. Das verzögert die Bildung von Liegekuhlen. Diese sind meist für die Rückenschmerzen verantwortlich und können die Qualität des Schlafens auf lange Sicht vermindern.

Vor dem Wenden sollte die Matratze gelüftet werden. Auf diese Weise kann die Feuchtigkeit schneller verdunsten. Durch das Lüften wird die Bildung von Schimmeln verhindert. Die Matratze sollte regelmäßig gereinigt werden und alle zwei Wochen sollte der Bezug nach den Pflegehinweisen gewaschen werden.

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